Vespatreffen Kulmbach
Der Ausflug zum etwa 130 km entfernten 2. Sommerfest vom Lambretta-Club Deutschland in Kulmbach/Untersteinach war schon einige Tage geplant. Allerdings war das Wetter für das Wochenende eher durchwachsen vorhergesagt. Samstag früh noch schnell auf die Wetterkarte geschaut mit dem Ergebnis, dass kein weiterer Regen kommen sollte.
Schnell den Rucksack gepackt und um 9°° losgefahren. Durch das Gewitter am Vortag war es schon merklich kühler geworden und in schattigen Ecken nicht gerade angenehm zu fahren. Gegen 11:30 Uhr bin ich dann auf dem Festgelände angekommen: Ein alter Bauernhof etwa 2 km vor dem Dorf, Tanzscheune, Lagerfeuer und sogar Toilettenwagen mit Dusche! Zwischenzeitlich kam auch die Sonne wieder raus und bis zum Abend hatte ich auch einen leichten Sonnenbrand. Für Samstag war folgendes Programm geplant: Frühstück – Ride Out durchs Frankenland – Mittagessen auf Vorbestellung – Händler und Prüfstand – Fungames – Nighter.
Am Nachmittag kamen noch H., S. und R. aus Würzburg mit dem Auto nach und verbrachten den restlichen Tag mit auf dem Gelände. Gegen 21 Uhr trat ich wieder die Heimfahrt an und auch hier wurde es im Laufe der Rückfahrt immer kälter – besonders in den Höhenlagen des Steigerwalds. Daheim angekommen noch schnell eine heiße Dusche genommen und dann ab in die Falle…
Eine Reise in den Süden
Das erste Ziel auf meiner etwa 830 km langen Rundreise mit der Vespa war Dornbirn. Dort besuchte ich meinen alten Kumpel Jeff mit seiner Freundin Luna, die zu einer Gartenparty geladen hatten. Das Wetter über das verlängerte Mai-Wochenende war sonnig voraus gesagt und so habe ich die Regenklamotten daheim lassen können.
Abfahrt war um 7 Uhr und angekommen bin ich etwa um 14 Uhr, da ich nur über Landstraße gefahren bin. Das Fest war schon im Gange, das Feuer, auf dem das Chili con Carne köchelte, loderte, die Getränke waren gekühlt, Salate und Kuchen standen auch bereit.
Super organisiert ging der Tag gegen 21 Uhr zu Ende. Wir räumten noch schnell den Party-Utensilien auf, verluden sie im Auto und spülten noch eine gute Stunde das Geschirr. Für mich war dann der Tag um 1 Uhr zu Ende.
Am nächsten Morgen wurde ausgiebig gefrühstückt und dann nachmittags eine kleine Motorradrunde in den Bergen der Umgebung gedreht. Dank Luna konnten wir so auf Wegen fahren, die abseits der bekannten Strecken für Motorrad- und Autofahrer lag. Am Bodensee wurde noch eine kurze Zwischenstation eingelegt, bevor es wieder zurück ging. Flugs umgezogen und wir bekamen noch eine kleine Stadtführung mit leckerem Eis. Abends waren wir noch bei Chili, Bier und Geschichten zusammengesessen. Die beiden Gastgeber mussten am nächsten Tag arbeiten und so fielen wir dann alle recht bald ins Bett.
Für mich ging es am nächsten Tag weiter nach München zu C. Abfahrt war um 10 Uhr und ich kam so gegen 16 Uhr und 200 km später am Ziel an. Schnell unter die Dusche gesprungen und ab zum Auer Dult. Das ist ähnlich wie in Würzburg die Häfeles-Messe – nur etwas größer und mit einigen Fahrgeschäften. Im Anschluss trafen wir uns noch mit den Schneider-Sisters im Hofbräubiergarten am Wiener Platz. Danach noch ein kleines Bierchen im der Rock-Kneipe ‘Wasserwerk‘ genossen.
Die Heimfahrt am nächsten Tag trat ich so gegen 10 Uhr an und kam dann letztendlich um 17 Uhr wieder Zuhause an. Schö’ war’s!
Weinprobe Residenz
2005 war ich schon einmal zu einer Rotweinprobe im Hofkeller unter der Residenz unterwegs. Diesmal verabredeten wir uns zu neunt schon Monate vorher, denn die Proben sind meist recht schnell ausgebucht. Im Preis inbegriffen waren ein Begrüßungstrunk im Weinkeller, Führung durch das Kellergewölbe, sechs ausgewählte Gutsweine, sowie Schwarzbrot und Mineralwasser.
Vorsichtshalber bin ich schon mal mit dem Zug nach Würzburg gefahren, denn der leckere Wein und danach die frische Luft setzen einem ordentlich zu.
20 Uhr war Treffpunkt am Frankonia-Brunnen und es ging auch gleich unter den linken Flügel der Residenz. Eine kurze Führung und ein kleiner Vortrag über den Hofkeller standen auf dem Programm. Danach nahmen etwa 60-80 (grob geschätzt) Probanden Platz und wir packten erst mal unsere Zusatzverpflegung aus: Angemachten, Blätterteig-Käsehäppchen, Wurst- und Käsewürfel, Weintrauben und Oliven. Die schwäbischen Sitznachbarn wurden dann auch noch mitversorgt…
Gegen 23 Uhr war dann offiziell Schluss und wer wollte, konnte sich dann noch etwas am Weinausgabetresen von den offenen Flaschen nachschenken lassen. Leider ist kurz nach 0 Uhr mein Zug zurück gefahren, denn sonst hätte ich noch das ein oder andere Glas genossen.
Schön war’s, auch wenn leider zwei Personen gefehlt haben.
Wandertag Rhön
Samstag früh um 9 Uhr starteten wir zu siebt in der Beethovenstraße in Würzburg. Das Wetter war ziemlich wechselhaft gemeldet und auf der Fahrt zum Startpunkt (700m) am Skilift Zuckerfeld regnete es auch öfters. Um 10 Uhr kamen wir dort an, trafen noch zwei Mitwanderer und wechselten noch Schuhe + Klamotten, denn mit etwa 3 °C war es auch recht frisch. Nach den ersten Metern wurde es aber auch schon langsam wieder warm…
Die Tour ging vorbei am Gukaisee über den Pferdskopf (825m) auf die Wasserkuppe (950m). Kurz davor kam Regen auf, der dann auch teilweise als Graupel nieder ging. Auf dem Berg wurde dann eine gute Stunde gerastet, bevor es weiter am Flugplatz entlang Richtung Fuldaquelle vorbei am Schafstein und dann wieder zum Parkplatz ging. Zwischen den einzelnen Stationen fing es auch immer wieder leicht zu nieseln an, was der Tour aber keinen Abbruch bescherte. Für den Rundkurs benötigten wir etwa 4½ Stunden inkl. Pausen.
Kino – Battleship
Diesmal ging’s mit Tim in die Vorstellung von Battleship im Cineworld.
Inhalt:
Ein internationaler Flottenverband aus fünf Kriegsschiffen führt gerade eine Übung im pazifischen Ozean durch. Admiral Shane (Liam Neeson) erblickt während eines Manövers ein metallenes Gebilde, das sich bei näherer Betrachtung als außerirdisches Raumschiff entpuppt, das aus dem Wasser ragt. Als sich die ersten Offiziere dem gewaltigen Raumschiff nähern, erwecken sie es zum Leben und zwingt die Flotte sich zu verteidigen. Admiral Shane und sein Schwiegersohn in spe, Alex Hopper (Taylor Kitsch), gehen auf Angriffskurs und stellen sich den ungebetenen Gästen in die Quere. Doch die entfesselte Seeschlacht ist nur der Anfang. Denn die Aliens, ‘Regents’ genannt, wollen eine gewaltige Energiequelle auf dem Meer errichten und die Menschheit scheint ihnen dabei im Weg zu stehen.
Fazit:
Die Trailer sahen ziemlich vielversprechend aus, aber in Anbetracht der lauen Story, die das minimalistische Gesellschaftsspiel ‘Flottenmanöver‘ bietet, blieben Regisseur Peter Berg (Hancock, Operation: Kingdom) und seinen Autoren Erich Hoeber und Jon Hoeber (R.E.D. – Älter, härter, besser) viele Freiheiten, eine Rahmengeschichte zu entwickeln, vor deren Hintergrund sich die mit aufwändigen Effekten realisierte Seeschlacht entfalten darf. Die hölzernen Darsteller geben dann der Geschichte den Rest – allen voran Rihanna! Es passiert auch zwischen dem ganzen BumBum auch nichts wirklich Unerwartetes. Die Story plätschert zwischen ein paar Witzen und den patriotischen U.S. Marines hin und her. Ein ‘Volltreffer ist die CGI-Schlacht auf keinen Fall, außer man steht auf Transformers und Konsorten…
Falls sich den Film doch noch jemand anschauen will und bis zum Schluss sitzen bleibt – unbedingt noch den Abspann anschauen!





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